Ökumene

  • ist uns wichtig, weil wir nur so den Willen Christi erfüllen können:


“…auf daß sie alle eins seien” (Joh. 17, 21)


  • „Die Andreas Gemeinde ist sich ihrer Herkunft von den reformatorischen Bekenntnissen wie der Confessio Augustana bewußt und weiß sich auf Grund ihrer Zusammensetzung aus verschiedenen Denominationen in besonderer Weise zu einem Gemeindeleben in ökumenischem Geist und zur Orientierung an der Arbeit des Weltkirchenrates (ÖRK) verpflichtet.“

  • „Das Hauptziel der Gemeinschaft der Kirchen im Ökumenischen Rat der Kirchen besteht darin, einander zur sichtbaren Einheit in dem einen Glauben und der einen eucharistischen Gemeinschaft aufzurufen, die ihren Ausdruck im Gottesdienst und im gemeinsamen Leben in Christus findet, durch Zeugnis und Dienst an der Welt, und auf diese Einheit zuzugehen, damit die Welt glaube.“ (aus der Verfassung des ÖRK)

  • Welche Einheit wollen wir?
    Die Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes in Dar-es-Salam 1977 sprach vom Ziel der

„Einheit in versöhnter Verschiedenheit“

  • Das bedeutet, daß alle christlichen Konfessionen, die auf dem Boden der altkirchlichen Glaubensbekenntnisse an den dreieinigen Gott glauben, eigenen Wert und eigene Würde besitzen. Jede Konfession ist ein Ausdruck von Erfahrungen, die Menschen in ihrer jeweiligen Situation mit dem Evangelium von Jesus Christus gemacht haben.

  • Die Verschiedenheit der christlichen Konfessionen stellt die Einheit der einen katholischen (d.h. universalen und allgemeinen) Kirche nicht in Frage. Wenn alle auf das Zentrum des christlichen Glaubens, nämlich auf das Bekenntnis zu Jesus Christus (Röm 10, 9; 1.Kor 12,3) bezogen sind, verlieren Unterschiede ihren trennenden Charakter und können miteinander versöhnt werden. Verschiedenheit ist keine Bedrohung für die Kirche, sondern ihr Reichtum.

  • Das Konzept der „versöhnten Verschiedenheit“ ist ein Weg
      
    - lebendiger Begegnung
    - gemeinsamer geistlicher Erfahrung
    - theologischen Dialogs
    - gegenseitiger Ermahnung.

    Die jeweilige Besonderheit jeder Konfession geht nicht verloren, sondern läutert sich, wandelt und erneuert sich. Jede Konfession wird so für die anderen als Glied am Leib Christi (1.Kor 12, 12-26) und als authentischer Ausdruck des einen christlichen Glaubens annehmbar.


  • Die Andreas Gemeinde ist assoziiert mit der


St. Andrews Scots Church
Union of Church of Scotland and Methodist Congregations


  • Wir kommen unter einem gemeinsamen Dach zusammen, nämlich in der St. Andrews  Kirche und im St. Andrews Haus in Valletta.

  • Wir tragen einen Namen, nämlich den des Apostels Andreas, Schutzpatron Schottlands und der Church of Scotland.

  • Wir unterstützen uns gegenseitig geschwisterlich in der Erfüllung unserer Gemeindeaufgaben.
  

  
  • Die Andreas Gemeinde ist deshalb Mitglied im


Malta Ecumenical Council
MEC
(Ökumenischer Rat Maltas)



Mitglieder des MEC bei einem ök.Gottesdienst
auf dem Campus der Universität Malta


  • Ziel des MEC ist es, das gegenseitige Verständnis, die Freundschaft und gemeinsame Aktionen der christlichen Kirchen in Malta zu fördern.

  • Der MEC steht allen christlichen Gemeinschaften offen, die den Glauben an den einen Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, und Jesus Christus als Herrn bekennen.

  • Der MEC organisiert u.a. die jährlich stattfindende Gebetswoche für die Einheit der Christen und lädt in diesem Zusammenhang zum ökumenischen Gottesdienst.

  • Gegenwärtig beteiligte Kirchen:
      -Römisch – Katholische Kirche
      -Anglikanische Kirche (Church of England)
      -Union von Church of Scotland (presbyterianisch) und Methodisten: St. Andrews Scots Church
      -Orthodoxe Kirche (russisch und griechisch)
      -Evangelische Kirche in Deutschland (lutherisch und reformiert): Andreas Gemeinde

 
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