Jahresbericht 2016

Liebe Vereinsmitglieder,
schon wieder ist ein Jahr vorbei und wir treffen uns zur Jahreshauptversammlung.
Grund genug mitzuteilen, was sich so ereignet hat im zurückliegenden Jahr:

Auch dieses Jahr begann für uns im Rahmen der Evangelischen Allianz mit Gebet. Das ist ein guter Start in ein neues Jahr, der sich bewährt hat. Wieder haben wir einen Abend der Gebetswoche ausgestaltet in beschaulicher Runde.

Unser Dankeschön-Baudenabend für alle Mitglieder, Freunde und Sponoren des Vereis befasste sich dieses Jahr thematisch mit „Sinti und Roma“, einer Volksgruppe, die ähnlich schlimmes Unrecht zu ertragen hatte wie die Juden. Das war interessant zu hören.

Mein letzter Bericht umfasste u.a. eine Abhandlung über die Erneuerung bzw. Generalreparatur der Feriensiedlung, sprich der Holzhäuschen. Es kann nunmehr berichtet werden, dass die letzten, im alten Jahr noch nicht abgeschlossenen Handgriffee, in 2016 komplett erledigt wurden. Es sind nun sogar noch neue Regale eingebaut worden, so dass wir vermutlich berechtigt hoffen dürfen, dass die Häuschen gerettet sind und noch einige Jahre ihren Dienst tun werden.

Auch der kleine Pavillon auf dem Berg am Jugendhaus ist repariert worden. Georg hat ein neues Dach darauf gebaut, und der Dachdecker aus Reichenbach hat es wetterfest gemacht.

Wenn wir bei Bausachen sind, fahre ich dort gleich mal fort:
Im Mai hat unser Jugendhaus eine Solaranlage aufs Dach gekriegt
und der Nordgibel des Jugendhauses ist komplett erneuert worden, nachdem Wasserschäden dort das Holz derart kaputt gemacht hatten, dass wir uns nun für eine Verschieferung entschieden haben.

Mit dem Beginn der Tischlerausbildung und dem damit einhergehenden Weggang von Georg haben wir nun keinen Handwerker mehr.


Ein herzlicher Dank allen, die sich motivieren ließen, im zurückliegenden Jahr irgendwie mit anzupacken.
Beeindruckend waren die  beiden großen Bau- und Arbeitseinsätze, der im Frühjahr und der im Herbst. Beide waren sehr gut besucht, und es ist richtig viel geschafft worden.
Der Herbsteinsatz war mit mehr als 30 Tn der größte in der Geschichte des Vereins!  Auch für dieses Jahr gilt: Wir sind weiterhin auf ehrenamtliches Engagement unserer Vereinsmitglieder dringend angewiesen!


Unverändert ist Elfi Krause zu danken nebst ihrem treuen Ehemann und Helfer Andreas für ihren gemeinsamen unermüdlichen und treuen Einsatz rund um alles, was wächst im Bibelgarten.

Das zurückliegende Jahr hat uns wieder viele Beherbergungsgäste gebracht. Neben unterschiedlichsten Kinder- und Jugendgruppen, die bei uns Ferien gemacht haben, wird unser Jugendzentrum auch gern von Kleinstkinderheimen  und für Familientreffen angefragt.
Der Sportverein Oberlichtenau hat mit Geraldine Schuckelt und mit den Geräteturnerinnen sein Trainings- und Sprach-Projekt im Jugenmdhaus wiederholt: Trainieren und dabei Englisch lernen. Trainiert wurde in der Sporthalle, gewohnt, gegessen und geschlafen im Jugendhaus. Verständigt haben die Teilnehmer sich ausschließlich in englisch.

Wieder gab es ein Sommercamp, und wieder war dies ein  voller Erfolg. Danke sei dafür an die Jungen Leute gesagt, die sich das Camp auf ihre Fahnen geschrieben haben: Das Team um Lukas und Belinda! Dass im Januar 2017 das nächste Sommercamp bereits zur Hälfte ausgebucht ist, spricht ein deutliche Sprache.

Ungebrochen nachgefragt ist die Idee „PC-WE für Senioren“ . Seit über 10 Jahren bieten wir  das nun schon an. Mittlerweile gibt es Stammgäste und fast jeder, der einmal dabei war, kommt irgendwann wenigstens noch einmal wieder. Die meisten Teilnehmer bringen inzwischen ihren eigenen Laptop mit und sind dankbar und glücklich, wenn mal jemand richtig Zeit hat, ihnen ihre eigene Technik zu erklären. Als zunehmend schwierig erweist sich jedoch das bisherige Konzept. Wegen zunehmend unterschiedlicher Geräte am Markt und einem sehr unterscheidlichen Wissensstand unter den Senioren macht sich eine Neukonzeption erforderlich.

Mehrfach waren wir wieder „Austragungsort“ des „Arbeitsweges“. Inzwischen hat die Sächsische Jugendstiftung dieses Projekt an andere Freie Träger der Jugendhilfe abgegeben, so dass wir nun mit neuen Trägern, aber im alten und bewährten System arbeiten.
Zur Erinnerung: „Arbeitswege“ ist ein sozialpädagogisches Projekt, wobei straffällig gewordene Jugendliche gemeinsam pilgern und unterwegs in Herbergen gemeinnützige Arbeitsstunden leisten. Mehrere solcher Gruppen waren in 2016 nicht nur unsere Gäste, sondern haben im Gelände richtig ordentlich zugepackt. Das federt enorm die ansonsten (wie bereits mehrfach erwähnt) schwierige personelle Situation ab.

Der Kontakt zur auf dem Keulenberg eröffneten neuen Sozialeinrichtung für suchtkranke Jugendliche ließ sich im zurückliegenden Jahr ein wenig stabilisieren. Immer mal wieder kamen Klienten vom Keulenberg, um bei uns Sozialstunden zu leisten, aber ein echter , schöner Höhepunkt war die gemeinsame 48-h-Aktion. Dabei haben wir gemeinsam einen völlig zugewachsenen Wanderweg in Oberlichtenau wieder frei gehackt und begehbar gemacht. Ich fürchte nur, er wird wohl inzwischen wieder fast zugewachsen sein...

Auf dem Gelände der Schlossgärtnerei hat sich der neue Spielplatz etabliert und wird gern angenommen. Dieses Jahr haben wir aus dem letzten Rest des alten Spielgerätes eine hübsche kleine Hütte bauen lassen, darin sollen künftig alle Backutensilien zum Brot backen gelagert werden. So werden immer mehr Transportwege überschaubar.

Immer noch ungeklärt ist der Ausgang des Rechtsstreites mit FA Zachmann. Bedauerlicherweise hat sich FA Zachmann nicht zu einem Vergleich hinreißen lassen, es ist noch alles offen und wird sich vermutlich auch durch 2017 noch hindurchziehen.


Im Frühjahr wurde im GH Schlossblick die neue Küche eingebaut, und das Haus hat damit sehr gewonnen. Wir können sehr froh darüber sein, unsere Gäste sind des auch.

Nach mehrjähriger Pause gab es dieses Jahr ein Wiedersehen und Wiederhören(!) mit dem Ossetischen Jugendchor Arion. Der Chor weilte auf Einladung des CVJM Schlesien in Deutschland und geing hier in Sachsen auf Tournee.
Bei uns fand das erste Konzert der Reise statt, und die jungen Leute kamen wegen ungeplanter Reiseverlängerung durch Grenzschwierigkweiten nahezu direkt vom Kaukasus hier an, haben sich aber keinerlei Erschöpfung anmerken lassen. Die Oberlichtenauer Fan-Gemeinde war ein dankabres Pubklikum in einem mehr als gut gefüllten Saal des Dr.-Erich-Stange-Hauses. Ein Ohren- und Augenschmaus!!

Wie  in den letzten Jahren, so haben wir auch dieses Jahr wieder mitgemacht beim Tag der Parks und Gärten und beim Tag des offenen Denkmals. Beides waren schöne Höhepunkte im Jahr.

Töpfern läuft unverändert, Gitarre ruht.

Zum Jahresende gab es wieder „Weihnachten im Schuhkarton“. Die Aktion lief  sehr gut  und es gab erneut sehr viele freiwillige Sortierhelfer – auch dafür tausend Dank. Die Gesamtzahl der abgegebenen Päckchen lag allerdings deutlich unter der der Vorjahre.

Zu guter Letzt gab es wieder unser  Hirtenfeuer -dank Theo Hohmann, der mit Eifer und Ernst das Ganze vorbereitet und durchgeführt hat.



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